Good day, bad day!

Manchmal hat man eine Glücksträhne – wie lange sie anhält kann niemand sagen. Meistens fällt einem erst auf, dass sie weg ist, wenn das Pech schon einem an den Fersen klebt. Mein Tag ging heute gut los. Ich wollte früh aufstehen und habe dies auch geschafft. Ich war sehr zeitig auf der Arbeit, weil ich viel zu bewältigenden hatte. Ich hatte riesenschwein, dass ich mit der S-Bahn ganz normal in die Innenstadt kam. Denn am späteren morgen gab es eine Oberleitungsstörung auf der Stammstrecke, welche das ganze S-Bahn-Netz lahm legte. (Also hatte ich morgens Glück!) Ich kaufte mir an der U-Bahn-Station die Zeitschrift “Shape” – wie jeden Monat. (Wir sind immer noch im Glücksbereich) Auf der Arbeit schaffe ich in kurzer Zeit sehr viel. Ich hole eine Hausaufgabe von mir ab und sehe ich habe eine Eins. (Definitiv im Glücksbereich!!!) Ein Dozent ruft mich an, dass die Texte fertig sind und wo er mir sie hinschicken soll. (Ich warte schon länger auf die Dinger – also Glück) Mein Handy klingelt wieder und mit dem folgenden Anruf ist meine WG-Suche beendet. Ich habe ein neues WG-Zimmer im lebenswertesten Viertel von München. (Ich strahle gerade zu, vor Glück) Ich sage den WG-Besichtigungstermin für 14Uhr ab. (So habe ich mehr Zeit – Glücksbarometer steht nicht mehr still) Ich kann in Ruhe meine anderen Arbeitsaufträge erledigen, ohne mich abhetzen zu müssen.  Ich komme aus der Bib wieder und will nur noch schnell die Bücher im Büro abladen. (und ab jetzt geht das Glücksbarometer nach unten!) Im Büro ist der Assistent -und nicht mehr mein netter Chef da – und unterhält sich mit einer Studentin. (Im Büro riecht es unglaublich fies nach Aftershave oder ähnlichem) Die Studentin geht nach 1 Minute, der Assistent auch. (Doch er kommt leider wieder!) Die Zimmertemperatur hat sich rapide abgekühlt und ich werde erstklassig abgebügelt! ” Wenn Sie schon hier hereinplatzen und sich breitmachen, während ich hier eine Besprechung habe, dann ist es doch das mindeste wenn Sie anklopfen.” (Hat es jemals ein Glücksbarometer gegeben?!) Ich sprach keine Entschuldigung aus – warum auch? Es ist auch mein Arbeitsplatz und ich besitze einen Schlüssel. Ich konnte noch nicht mal ahnen, dass jemand im Büro ist und wer klopft an leere Bürotüren?! Ich finde alles unmöglich. Der Tonfall, die Art und das Gesagte. Mein eigentlicher Chef ist komplett anders. Da gibt es keine zuen Türen, da “platze” ich nicht herein, da mache ich mich nicht “breit” und in den angeschlagenen Ton kennt der gar nicht. Ich weiß überhaupt nicht warum der so mit mir geredet hat – so respektlos. Der hält sich ganz klar für was besseres! Seinen Doktortitel hat er aber noch nicht und ich bin auch eine M.A. – wie er. Also was glaubt er eigentlich wer er ist?! Jawohl, ein Arschloch! Daran sieht man mal wieder, dass ich keinerlei Menschenkenntnis besitze, sonst hätte ich ihn gleich richtig eingestuft. Jetzt ist mir mein Eintrag (Dezember) fast schon peinlich. Ich finde ihn nicht mehr nett, er hat keine Manieren und seiner Mutter muss man den Nobelpreis wieder abnehmen – wegen Foulspiel! Der Mutter würde ich gerne sagen: “Schön, dass dein Sohn gentlemenlike die Türen aufhält und dererlei Quatsch, aber wenn er Menschen anhand ihrer Berufes klassifiziert und dementsprechend behandelt, dann ist deine Erziehung keinen Pfifferling wert!” So – das musste mal gesagt werden! Die Odyssee ging weiter. Natürlich hatte die DB das mit der Störung nicht bis in den späten Nachmittag hingekriegt. Mit den verschiedensten Zügen kam ich schließlich nach Hause. Anstatt ne halbe Stunde brauchte ich fast 2 Stunden. (Das Glück ist definiv weg!) :(

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12 von 12 im Februar

Als ich das letzte Mal mitgemacht habe (im Dezember) hatte ich Mühe und Not 12 Bilder zusammen zu kriegen. Im Januar habe ich den 12. völlig vergessen und jetzt konnte ich tatsächlich eine Auswahl treffen. Hier ist sie! Wer noch mehr 12 von 12 sehen will muss bei Draußen nur Kännchen vorbeischauen!

Mittlerweile bin ich sehr auf meinen Kaffee am Morgen angewiesen – sonst geht garnichts! Meine Lieblingskaffeemarke schickt mir meine Ma hier hin – frisch aus den Niederlanden! Ich habe auch schon hier richtig teuren Kaffee gekauft, aber an den kommt bisher keiner ran!

Darf ich vorstellen? Das ist Alfred, mein elektrischer Milchaufschäumer! Das wird eine richtig dicke Freundschaft zwischen uns werden. Janesch hat ihn mir geschenkt als er davon hörte wie ich schwärmte, aber auch sagte, dass ich sparen will.

Der Milchschaum ist super! Ich kann aber auch nur Milch warm machen lassen! Aber auch total toll: kalten Milchschaum machen für geeisten Cappuchino! Der Sommer kann kommen!

Noch schnell ein Ciabattabrötchen in den Ofen für mein Matschbrötchen, der fertige Milchkaffee und eine aufgelöste Brausetablette (Magnesium) in Wasser.

Sendung mit der Maus zum Frühstück geguckt, mit meinem Liebling Shaun das Schaf. War kurz in Videotext und habe die unglaubliche Nachricht von Houstons Tod gelesen. In Gedanken hatte ich sie mit Mariah Carey verwechselt.

Lecker griechische Pizza! Kompletti selbstgemacht!

 

Hier ist echt Winter! War zwar heute Nachmittag nur -5 Grad, aber man habe ich gefroren!

Letzer Tag der Ausstellung und ich habe es hingeschafft! Eigentlich wollten mich ganz viele Leute begleiten, aber manche sind über 30, andere haben verschlafen, manche haben keine Ausrede parat! Interessiert mich nicht -hauptsache ich war da. Hab zum Schluss einen schönen Kugelschreiber gekauft!

Bei der S-Bahn-Station am Marienplatz werden neue Rolltreppen eingebaut! Juhu! Die alten sind immer kaputt!

Leckerer Antipastiteller mit geräuchertem Rindfleisch! Absoluter Wahnsinn!

Der teuerste Wein meines Lebens! 5 € die Flasche – aus Franken! Den Unterschied schmeckt man! Den Wein für 7 € habe ich stehen lassen, als ich sah das er aus Australien kommt. Ich dachte, dass der dann so teuer ist wegen den Importkosten und so. Wie rational man doch im Supermarkt sein kann!

Da kriegt das Wort “Blutbad” doch eine völlig neue Bedeutung! Ich sage nur: Badeperlen von Kneipp! :)

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Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten! :)

Auch ich mache bei der Blogger-Aktion mit: Blogger fragen Blogger. Ich wurde von extrafruity gefragt.

1. Wie sieht dein typischer Sonntagabend aus?
Meistens bin ich Sonntag abends zu Hause. Ich gucke sehr unregelmäßig den aktuellen „Tatort“, da ich am liebsten nur den aus Münster, München, Köln und „Tatort“-Klassiker gucke, wie zum Beispiel „Reifeprüfung“ mit Nastasja Kinski. Entweder ich gucke einen Film oder ich lese und habe meistens auch noch einen schönen Bad, mit einem Badezusatz aus meinem riesigen Fundus, genommen.

2. Was ist dein absolutes Lieblingsbuch, und warum?
„Sturmjahre“ von Barbara Wood. Das ist die Lebensgeschichte einer Frau, die Ärztin wird, in einer Zeit als Frauen sich an die Universitäten gekämpft haben. Sie trifft ihre große Liebe, aber sie macht auch eine Karriere als Gynäkologin und sie erlebt herbe Schicksalsschläge. Jedoch könnte es nicht mein Lieblingsbuch sein, wenn es kein Happy End hätte. :)

3. Was ist deine früheste Erinnerung im Leben?
Schwierige Frage! *denk nach* Ich erinnern mich an einen kleinen Raum im Kindergarten, der voll war mit Anziehsachen zum Verkleiden und dann haben wir „Vater, Mutter, Kind“ gespielt.

4. Wenn du jetzt 1.000 Euro geschenkt kriegen würdest, mit der Bedingung, sie so schnell wie möglich auszugeben: Was würdest du kaufen?
Einen Flachbildfernseher (eher kleiner) mit DVD-Player, einen elektrischen Milchaufschäumer, einen Espressokocher von Alessi, eine Handtasche, Winterstiefel, viele Bücher und ein paar Kosmetikprodukte – dann wäre das Geld auch schon weg.
Ich könnte mir aber auch nur EIN MacBook Air kaufen! ;) Wäre noch schneller!

5. Was möchtest du gerne noch lernen?
Gebärdensprache und abgefahrene Sportarten

6. Wie reist du am liebsten? (Auto? Zug? Flugzeug? Schiff? Irgendwas, was mir total entgeht?)
Mit dem Flugzeug! Ich würde auch gerne mal eine Schiffreise machen, aber die Lust ist nach dem letzten Schiffsunglück ziemlich gesunken.

7. Auf welcher „Seite“ warst du als Kind: Playmobil, Barbie oder Lego?
BARBIE! Meine Puppen hatten selbstgenähte Klamotten von meiner Mama!

8. Welche ist deine liebste und welche deine meist gehasste Aufgabe im Haushalt?
Gehasst: Böden wischen! Geliebt: Wäsche waschen

9. Worauf freust du dich schon jetzt im Jahr 2012?
Auf meinen bayrischen Urlaub, aufs Oktoberfest und mein Uni-Zertifikat.

10. Und wovor graust es dich jetzt schon in diesem Jahr?
Vor meinem nächsten Umzug, vor den Abschlussprüfungen und vor einer Hochzeit im Sommer.

11. Wo würdest du am liebsten wohnen, wenn es dabei nicht (auch) um die Menschen ginge?
Eigentlich da wo ich jetzt bin – in München.

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In der Eisbahn

Es ist verdammt kalt hier! Nach dem Aufstehen gucke ich auf mein Thermometer, mal nach dem Gang ins Badezimmer, mal davor. Heute war’s davor und es zeigte mir eine – für mich – unglaubliche Zahl an! – 20 Grad! Brrr! Das Beweisfoto:

Ich hülle mich in viele Schichten, damit ich das Haus verlassen kann, ohne das mir etwas abfriert. Slip, BH, Thermohose, langärmeliges Thermoshirt, Skisocken, Wollsocken (handgestrickt von Mama), Rolli, Fleecejacke, Jeans, Loopschal, Baumwollschal, Mütze, Handschuhe, dicke Stiefel (ich brauche unbedingt neue!) und noch ein dicker, langer Schal! Man, sind das viele Klamotten! Zur S-Bahn komme ich ganz gut, denn Bewegung ist bei dem Wetter das beste. Am Bahnsteig folgt die erste Ernüchterung: Die S-Bahn kommt nicht pünktlich und das bei dieser irrsinnigen Kälte. Aber es ist alles wieder gut, als die Bahn endlich einfährt. Ich steige ein und ziehe wie üblich meine Mütze und Handschuhe aus. Gewohnheit ist Gewohnheit. Ich schaue mich um. Niemand hat seine Jacke auf wie sonst oder Kleidungsstücke abgelegt. Ich merke, dass es kalt ist. Ich krame meine Mütze und die Handschuhe aus dem Rucksack aus und ziehe sie wieder an – viel besser! Mein Roman von Hans Fallada und die Musik von Muse versüßen mir die Fahrt. In einer Durchsage wird man als Bahnkunde informiert, dass die Heizung kaputt ist! Ach, ehrlich? Wäre mir gar nicht aufgefallen! Als ich beim Marienplatz aussteige sehe ich, dass sogar die Scheiben der S-Bahn von innen gefroren sind. Von wegen Schnellbahn! Dat ist ne Eisbahn! Die zweite Ernüchterung kommt in der Uni. Dort gibt es Heizungen, die sogar funktionieren. Doch sind die übers WE immer aus und brauchen ziemlich lange bis sie warm werden. Schätzungsweise 2 Stunden! Brr! Gestern war die kälteste Nacht seit 27 Jahren, von mir aus kann die nächste Kältewelle auch erst in 27 Jahren wiederkommen. Ich habe keinen Hunger, keine Durst, muss nicht Pipi, aber man ist mir kalt!

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Adventzeit, Manieren & Verleger

Ich habe gestern spontan noch Plätzchen gebacken. Ich hatte das Gefühl, dass ich etwas verpasse wenn ich nicht backen würde. Das Wort “Plätzchen” wird ihnen gar nicht gerecht – so gut schmecken diese! Einen richtigen Namen haben sie nicht. Ich habe sie in einem Blog entdeckt, der allerdings nicht mehr aktiv benutzt wird.

Heute hat mein neuer Job begonnen und ich habe jemanden kennen gelernt, den ich sehr nett finde – und der mich prompt verblüfft hat. Derjenige hat Manieren! Aber was für welche! Fiese Menschen würden sagen: “Der ist a bissl antiquirt!” Mir als “Dame” hat sich eine Welt eröffnet, aber hola! Der Mann lässt der Dame den Vortritt und weißt mit der Hand den Weg, wenn er dies nicht mehr schafft, dann entschuldigt er sich. Der Mann öffnet der Dame die Tür. Der Mann entschuldigt sich für sein zügiges Tempo, selbst wenn die Dame es mühelos mithalten kann. Der Mann ist nicht alt, sondern höchstens Mitte 30! Die aufgezählten Zuvorkommnisse wurden mehrfach angewandt. Erst ist man befremdet von dem Verhalten, dann fängt man es an zu genießen. Manchmal muss man einfach Prinzessin sein! :) Seine Mutter möchte ich für den Nobelpreis und den Oscar nominieren – mindestens. Das der Mann noch gut riecht muss ich nicht erwähnen, kann ich aber, denn hier richtig nicht immer alles gut. Meine Nase wurde hier das ein oder andere Mal schon überstrapaziert [ich kann leider sehr gut riechen].

Ein anderer Mann hat für einen unterhaltsamen Abend gesorgt, indem er sein neues Buch vorgestellt hat über seinen Beruf als Verleger. Der Vortrag war gespikt von Anekdoten (das Publikum lachte herzhaft) und hoch interessant. Seine ganze Lebensgeschichte war unglaublich fesselend, dass 2 (!) Stunden wie im Fluge vergingen. Ich schleppte mich im Anschluss müde nach Hause und lasse man unerwähnt, dass ich mich auf dem Hinweg 1 Stunde verlaufen habe und mit 10-minütiger Verspätung dort aufgelaufen bin.

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12 von 12 im Dezember

Oh man, was für ne Arbeit! 12 Bilder knipsen, bearbeiten und einzufügen! Das kann jetzt natürlich auch an meinen Fähigkeiten liegen und an meinem älteren Schlepptop! Ich muss gestehen, dass ich die Aktion voll cool (das Wort ist mittlerweile voll retro) finde! Und jetzt das “aber”: ich kam mir voll dämlich vor beim fotografieren! Die Leute gucken immer so komisch und das inner Großstadt, wo ich da doch ein Anrecht auf meine Anonymität habe! Naja, schaun mer mal! Vielleicht mach ich es ja noch mal….

Der Morgen ging los mit einem Gewinn von 1€ und einem Badeöl! :) Sehr gut!


Am Sonntag gab’s überall einen neuen Fahrplan. Ich weiß nicht ob dieses frühmorgenliche Menschenaufkommen etwas damit zu tun hatte, aber ich konnte erst die 3. U-Bahn nehmen. In die vorherigen hätte ich vielleicht nur mit einem großzügigen Schuss Öl reingepasst!

Nachdem man die 2 Stationen überlebt hat und aus den Katakomben der U-Bahn rausklettert wird man mit diesem tollen Anblick belohnt. Ich laufe sogar jeden morgen die Stufen dazu selbst, weil vor der Rolltreppe immer eine Schlange ist und ich irgendwo meine Fitnesseinheiten (*hust*) im Tag unterbringen will/muss/kann. Ich weiß immer noch nicht wie diese Kirche heißt! Aber direkt hier habe ich einen von den Tatort-Kommissaren getroffen.

Ich hatte was zur Unterhaltung (ein Geburtstaggeschenk meiner besten Freundin) mitgenommen und prompt nicht gebraucht! Hat auch was gutes! :)

Auf dem Weg zum Weihnachtsmarkt – den ich in der Mittagspause besucht habe – sah ich folgendes:

Das Bild gibt zwar das richtige Licht des Tages wieder, aber auf dem Weihnachtsmarkt war es viel schöner als es das Foto aussagen kann. Ich habe eine Semmelknödel mit Bratensoße mir genehmigt. Geschmeckt? Ja, aber nicht so gut wie der Rinderspieß mit Brotmantel. :) Den habe ich vor einer Woche dort verspeist!

Schöne Laternen in einer Straße gesehen!

Und festgestellt, dass die alle nummeriert waren. Hier sieht man die Nr. 111!

Zufällig Sissis Geburtshaus entdeckt! Geschichte ist hier allgegenwärtig! Super!

Bei einer Buchhandlung gucke ich immer ins Schaufenster! Hier bitte auf das Bild an der Wand achten! Ich habe mich nicht reingetraut nur für ein Foto. Der Rahmen des Bildes ist aus Bucheinbänden und das Bild selber besteht aus Buchseiten! Total schön! Total kreativ!

Mein Abendessen: Aufgewärmte rote Linsen-Kokos-Suppe mit Garnelen! *Schleck*

Mein selbstgemachter Haushaltsplan. Wenn die Zettel horizontal sind, dann muss ich das noch machen, was drauf steht. Wenn sie vertikal sind, dann ist die Arbeit erledigt! :)

So! Fertig! :) Jetzt hole ich mir das Eiskonfekt aus dem Eisfach und höre weiter völlig berauschst Coldplay (Paradise). Mein neuster Ohrwurm!

Ich verweise auf andere 12 von 12 – Macher:

Draußen nur Kännchen

bunt, gestreift und hüpfig

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Besinnliche Weihnachtszeit?

Wenn man Besuch bekommt, dann steht das eigene Leben still. Man tut und macht, räumt auf, kauft ein und plant – denn es soll ja schön werden und möglichst ein unvergessliches Erlebnis! Nach einem Besuch kann man meistens die Wohnung und sich selbst renovieren. Fix und foxi ist man! Jeder Besuch war schön und man hat viel gemacht. Zur Besinnlichkeit trägt sowas nicht bei – auch nicht der Rest drum herum. Job, Geschenke besorgen, Seminare/Wochenendseminare, Referate, der Haushalt, Weihnachtsfeier, Weihnachtsmarktbesuche, Vorträge, PC-Kurse, Geburtstage,…ich könnte noch mehr aufzählen! Will ich aber nicht! Ich will Weihnachtszeit und Weihnachten wie in der Kindheit! Man war das schön! Und ich hab das Gefühl, dass ich das gar nicht genossen habe – wie blöd! Ich würde gerne in die Vergangenheit zu meinem eigenen Ich reisen und sagen: “Man hast du es schön! Genieße es, solange du es kannst! Mach Foto’s und schreibe ellenlange Tagebucheinträge über die zauberhafte Adventszeit mit der Krönung an Weihnachten!” Aber man idealisiert auch viel, wenn man älter geworden ist! Leider! Ich kann zwar sagen, dass es in der eigenen Kindheit ruhiger zu ging als im Erwachsenenleben, aber das auch nicht alles perfekt war. Ich erinner mich auch noch an Weihnachtsfeste, die ich lieber vergessen möchte, die aber doch einen Tagebucheintrag bekommen haben – weil sie so traurig waren. Meine Ma hat bitterlich geweint, ich fing auch an (kann halt keine Menschen weinen sehen) – und alles weil der Grinch ein Familienmitglied ist. Ich mag Weihnachten, aber ich hätte es gerne stressfreier. Ich würde gerne etwas basteln, stricken, häkeln oder nähen – aber dieses Jahr muss ich darauf verzichten. Aus Mangel an Material und Zeit. Nicht nur mir wünsche ich mehr Zeit, sondern auch allen anderen Menschen. Zeit zum Innehalten und Genießen, weil die Adventszeit viel zu schnell vorbeigeht. Im Vergleich zum letzten Jahr habe ich es dieses Jahr schon häufig auf den Christkindlmarkt geschafft. Das freut mich! Ich habe sogar die feierliche Eröffnung gesehen, mit dem spekakulären anknipsen der Beleuchtung des Weihnachtsbaumes aus dem Zillertal.

Eigentlich wollte ich noch so viel schreiben. Über die Leckereien und den Glühwein vom Christkindlmarkt, von den U-Bahnen und den lauten Blagen – aber ich werde jetzt etwas ganz anderes machen: genießen und besinnlich sein! :)

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